Gottlieb Schulz
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Wolhynien
Familienstammbaum der Familie Kröker / Kroeker mit fünf Generationen aus Wolhynien, Nordkasachstan und Deutschland.
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Wolhynien
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Wolhynien
Daten nicht bestätigt (aus Lebenslauf Lydias: 1864 / ~1924)
Wolhynien
1877 (Sowj. Akte 1949) / 1884 – ?
Wiktorowka, Baryschiwka Rayon, Kiewer Oblast
1. Ehe: Frelich (verstorben vor ~1919). 2. Ehe: Iwan Kröker (1864 – ca. 1924). Nach dem Tod Krökers in sowjetischen Unterlagen unter dem Namen Frelich registriert.
Daten unbekannt
Leiblicher Bruder von Emma Gottlibowna. War in der Sondersiedlung in Tomsk.
Daten unbekannt
Leiblicher Bruder von Emma Gottlibowna. War in der Sondersiedlung im Gebiet Tomsk.
17.04.1917 – ?
Schiljesna / Wolhynien
05.05.1924 – 02.05.1987
Dorf Uwarowka / Neu-Aleksandrowka, Rayon Pulin, Oblast Kiew
Starb im Dorf Dubowskoje, Rayon Dubowski der Oblast Rostow. Großmutter von Eugen. Posthum rehabilitiert (1993). Personalakte Nr. 1229 (HDA MWS Ukrainy, F.161 V.1 Akte 877).
1920 — gest. im Dorf Dubowskoje (Datum unbekannt)
Ältere Schwester von Emma Iwanowna. Nach der Entlassung aus der Sondersiedlung lebte sie mit Emma im Dorf Dubowskoje, Oblast Rostow, wo sie auch starb.
22.07.1914 – ?
Chabrowka
08.06.1937 – ?
Knarow / Knowrow
08.04.1950, Sennoje — 06.08.2023, Schachty
Dorf Sennoje, Rayon Sowjetski, Nord-Kasachstan
Sohn von Emma Iwanowna. Bei der Geburt eingetragen als Kröker Wladimir (Vater — „Wassili"). Ab 1952 — Usachew (durch den Stiefvater Nikolai Maximowitsch). Lebte in Sennoje (1950–1956) → Dubowskoje (1956–~1975) → Schachty (~1975–2023). Kupjansker Traktorenfachschule. Bis 1975 — Fahrer eines Ikarus auf der Strecke Rostow–Charkiw, ab ~1975 — Fahrer eines GAZ-66 in einer geologischen Erkundungsexpedition. Liquidator der Tschernobyl-Katastrophe (1986) — Invalidität 2. Grades, Medaille.
Daten nicht veröffentlicht
Ehefrau von Wladimir Nikolajewitsch. Arbeitete am Schachtinsker Baumwollkombinat (KhBK). Lebt.
Lebende Person: Daten gekürzt
1923 — ?
Stiefvater von Wladimir Nikolajewitsch. Ehe mit Emma Iwanowna 26.07.1952 im Dorf Sennoje. Nach der Eheschließung wurde die Vatereintragung in Wladimirs Geburtsurkunde auf „Usachew Nikolai Maximowitsch" umgeschrieben.
Eintrag nach Angabe der Mutter: Akt Nr. 13 vom 14.04.1950
Sennoje, Nordkasachstan
In der Erstausfertigung der Geburtsurkunde Nr. 13 vom 14.04.1950 (NAO Nordkasachstan) ist als Vater «Wassili» nach Angabe der Mutter eingetragen. Nach der Heirat der Mutter am 26.07.1952 wurde der Vatereintrag durch den Stiefvater ersetzt. Hypothese des Autors — Wassili Franzewitsch Kreker ~1912 aus der Krim — ist nicht bestätigt.
25.01.1979, Schachty — Berlin (ab 2019)
Schachty, Oblast Rostow, RSFSR
Enkel von Emma Iwanowna Kröker. Sohn von Wladimir Nikolajewitsch und Ljubow Usachew. Ab 2019 in Berlin (Bundesverwaltungsamt, Namensänderung 11.12.2019). Autor des vorliegenden Familienarchivs.
Johann Kröker (Iwan Iwanowitsch) wurde am 15. November 1864 in Wolhynien geboren (genaues Dorf unbekannt, laut EWZ-Akte Bundesarchiv Berlin, Film B019, Kader 1340). Er starb auf der Wolhynien — genaues Datum und Ort unbekannt. Laut der Autobiographie seiner Tochter Lydia war sie etwa 7 Jahre alt als er starb, also um 1924. Emma Gotlibowna Schulz wurde am 11. November 1884 in Wolhynien geboren, stammte aus dem Dorf Wiktorowka, Baryschiw-Rayon, Kiewer Oblast. Ihr Vater war Gottlieb Schulz. Laut EWZ-Akte waren die Großeltern von Lydia: väterlicherseits Gottlieb Kröker und (Name unbekannt); mütterlicherseits Gottlieb Schulz und (Name unbekannt). Alle vier Großeltern waren 100% deutschen Ursprungs. Die Familie Kröker war mennonitischen Glaubens — dies belegen die klassischen mennonitischen Familiennamen Kröker und Dreger sowie der spätere Wohnort Halbstadt (Zaporizhzhia Oblast), historisches Zentrum der Mennonitensiedlungen in der Ukraine. Tochter Lydia Iwanowna Kröker wurde am 17. April 1917 in Schiljesna (Dnepropetrowsk Oblast) geboren. Nach dem Tod des Vaters besuchte sie nur 3 Jahre die deutsche Schule in Iwanjowka (1925–1928), danach musste sie arbeiten. Laut der Autobiographie von Lydia (EWZ-Akte, Kader 1344–1346): die Familie lebte auf der Wolhynien in Rischelowka (1918–1935). Die Sowjetbehörden zwangen sie ca. 1935, nach Dorf Peski, Charkiwer Oblast umzusiedeln. Dort erlebten sie die Hungersnot 1932–1933 — täglich starben 3–4 Menschen, es gab kaum Brot, die Familie durfte nicht wegziehen. Am 5. Juni 1935 heiratete Lydia in Peski den Edmund Dreger (geb. 22.07.1914, Chabrowka; Vater: Eduard Dreger geb. 1884; Mutter: Hulda geb. Hintz geb. 1891, Konfession: evangelisch-lutherisch). Ihr Mann musste oft abwesend sein da man ihm nicht erlaubte, zu Hause zu bleiben. Sie zogen über Stalino (Donezk) nach Dorf Knarow wo Sohn Leo Dreger am 8. Juni 1937 geboren wurde. Danach mussten sie wieder umziehen — nach Laakopp, Rayon Groß-Tokmak, Saporischschja Oblast. Lydia erkrankte schwer und unterzog sich zwei Operationen. Ihre Mutter pflegte sie bis zur Genesung. Nach Genesung arbeitete Lydia in Halbstadt, Saporischschja Oblast. Tochter Emma Iwanowna Kröker wurde am 05.05.1924 in Uwarowka (Geburtsurkunde, restauriert 1965) bzw. Alexandrowka (Archivakte), Puliner Rayon, Kiewer Oblast geboren.
